Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2026
Gemäß Artikel 15 der EU-Verordnung 2022/2065 (Gesetz über digitale Dienste, oder DSA) veröffentlicht Zlobby Statistiken zu seiner Inhaltsmoderation. Dieser Bericht beschreibt außerdem, wie unser Moderationssystem funktioniert, welche Rolle künstliche Intelligenz spielt und welche Rechtsbehelfe dir zustehen. Das zwingende Recht deines Wohnsitzlandes bleibt anwendbar.
Abgedeckter Zeitraum
Vom 16.6.2026 bis zum 16.7.2026 (letzte 30 Tage, stündlich aktualisiert).
Automatisierte Moderation (KI)
- Insgesamt geprüft: 2
- Automatisch genehmigt (≥90 % Konfidenz): 1
- Automatisch abgelehnt (≥95 % Konfidenz): 1
- Durch einen menschlichen Moderator bestätigt: 0
- Aufgehoben (KI-Fehlalarm): 0
Beschwerden der Nutzer (Art. 20 DSA)
- Eingereichte Beschwerden: 0
- Ursprüngliche Entscheidung bestätigt: 0
- Entscheidung zugunsten des Nutzers aufgehoben: 0
Wie die Moderation funktioniert
Zlobby vereint zwei Welten: ein soziales Netzwerk und einen Dating-Modus, der ausschließlich durch ausdrückliches Opt-in aktiviert wird. Sämtliche öffentlichen oder halböffentlichen Inhalte können moderiert werden: Beiträge und Beitragsbilder, Kommentare, Biografien, Avatare, Galeriefotos, private Nachrichten und Lobby-Nachrichten. Das Profilfoto ist bei der Registrierung verpflichtend und wird vor der Veröffentlichung systematisch durch KI analysiert.
Die automatisierte Analyse wird von unserem Auftragsverarbeiter Anthropic PBC (Modell Claude) durchgeführt, der die übermittelten Texte und Bilder prüft. Jede Entscheidung folgt drei Stufen: sicher (safe), markiert (flagged) oder abgelehnt (rejected), jeweils mit einem Konfidenzwert. Im Zweifelsfall werden Inhalte an eine menschliche Prüfung weitergeleitet. Zu den erkannten Kategorien gehören unter anderem: Nacktheit oder sexuelle Inhalte, Gewalt, Hassrede, Belästigung, Spam oder Werbung, illegale Inhalte, Identitätsdiebstahl, Inhalte mit Minderjährigen, Selbstverletzung, Drogen, Betrug sowie die Offenlegung personenbezogener Daten.
Deine Rechte (Art. 17 & 20 DSA, Art. 22 DSGVO)
Wenn dich eine Moderationsentscheidung betrifft, erhältst du eine Begründung («statement of reasons» im Sinne von Artikel 17 DSA), in der der betroffene Inhalt, der Grund und die Angabe, ob die Entscheidung von einer KI oder einem Menschen getroffen wurde, aufgeführt sind. Du kannst eine menschliche Überprüfung jeder automatisierten Entscheidung verlangen (Artikel 22 DSGVO) und die Entscheidung innerhalb von 30 Tagen anfechten. Eine Meldung durch einen anderen Nutzer löst eine erneute Prüfung aus und eröffnet ein Beschwerdeverfahren sowohl für den Urheber des Inhalts als auch für die meldende Person.
Sanktionen und Erstattungen
Eine bearbeitete Meldung führt entweder zur Entfernung des Inhalts, zu einer Verwarnung oder zur Sperrung des Kontos. KI-Ablehnungen für nicht schwerwiegende Kategorien (Spam, Duplikat, Themenverfehlung) lösen keine automatischen Verwarnungen aus, um Fehlalarme zu minimieren. Die Schwelle für eine dauerhafte Sperre liegt bei 10 Verwarnungen (niedrigere Schwelle bei den schwerwiegendsten Kategorien). Credits, die für einen von der KI abgelehnten Beitrag ausgegeben wurden, werden automatisch erstattet. Im Falle einer Sperrung werden aktive Stripe-Abonnements (Pro, Legend) automatisch gekündigt; siehe unsere Erstattungsrichtlinie.
Methodik und Aufbewahrung
Die obigen Zahlen werden live aus unseren Moderationstabellen entnommen. Die Datensätze des Moderations-Audit-Trails (Entscheidungen, Beschwerden, Meldungen, Maßnahmen) werden zur Einhaltung des DSA 5 Jahre lang aufbewahrt. Bei Fragen zu diesem Bericht oder zu einer dich betreffenden Entscheidung schreibe an contact@zlobby.com. Du kannst dich auch an die Datenschutzbehörde deines Wohnsitzlandes wenden.
